Bastian Ritzmann

Bass 

Seine ersten unbewussten Musikeinflüsse waren in frühesten Lebensjahren die Kindersymphonien von Sergej Prokofiew. Der erste bewusste folgte mit sechs Jahren, als er sich den Soundtrack des Films „The Blues Brothers“ zum Geburtstag wünschte. Genre-Grenzen interessierten ihn schon damals nicht, dafür um so mehr die Tieftonbereiche. Er trat der örtlichen Jugendmusik bei und entdeckte so die Welt und die Ausdrucksmöglichkeiten von Orchestern und Symphonien – auf einem der tiefsten Instrumente - der Tuba.

Zusätzlich wurde er im Lauf der Jahre von so unterschiedlicher Musik wie derjenigen von Roxette, Gyllene Tider, Die Toten Hosen, Die Ärzte, J.J. Cale, Shantel & Bukovina Club Orkestar, dem Pullup Orchestra, den Moonraisers / Booost und den Lovebugs beeinflusst. Schon während dieser Zeit versuchte er sich kurzzeitig an der Bassgitarre, beliess es aber beim Versuch. Er entdeckte seine Freude am Cajon und anderen Perkussionsinstrumenten. Nach Abschluss seines Studiums der Sozialpädagogik war es für ihn Zeit für eine musikalische Neuausrichtung und er verlagerte seinen Schwerpunkt auf Bandmusik. Seiher ist er in der Frauenfelder Bluesband „Left Hands“ aktiv. Er besucht gerne Musikworkshops und verbringt wenn immer möglich auch seine Ferien mit Musik. In einer Musikferienwoche in Italien kam er über Umwege wieder zur Bassgitarre zurück. Seither brennt das Feuer und er ist jedes mal begeistert, wenn er bei Over & Out die tiefen Saiten zum schwingen bringen kann.

 

Was Bastian an der Musik so liebt, ist ihre verbindende Kraft. Gleichzeitig ist sie für ihn auch eine Insel, ein Anker. Er kann alles in der Musik ablegen, kann in sie flüchten und sich in ihr ausleben. Er kann alle Energie hineinstecken und bekommt sie immer wieder zurück. Er ist glücklich, wenn er mit Freunden zusammen auf eine musikalische Reise gehen kann.

Genau so liebt Bastian die Vielfalt der Musik. In seiner Sammlung findet sich Punk und Rock genau so wie Pop, Jazz, Blues, Singer/Songwriter- und Filmmusik, symphonische Musik, Weltmusik, und andere Musik, die in kein Genre passt. Wenn es „klick“ macht, ist Bastian der Musik verfallen, solange sie Groove hat, ehrlich gemacht und live spiel/hörbar ist.